Es gibt zwei wichtige Grundlagen, wenn man lernen möchte, wie man professionell Licht setzt. Da ist einmal die Beobachtung, was in der Realität mit dem Licht, seinen Lichtquellen und dem Schattenfall geschieht. Und da ist das praktische Erproben, das spielerische Erlernen, welche Effekte man wie erzielen kann. In den folgenden Bilderserien sind verschiedene Techniken und Tricks der Lichtführung anhand von Bildern erläutert. Viele der Bilder entstammen den Movie-College Workshops. Die Reihe an Bilderserien wird regelmäßig erweitert,- einfach durchklicken...

 

Unser folgendes Beispiel zeigt, dass man das Licht eines einzelnen Scheinwerfers gleichzeitig für verschiedene Funktionen nutzen kann. Dabei helfen uns reflektierende Flächen oder Folien.

 

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Wie man an den Händen mit den Belichtungsmessern erkennen kann, müssen hier Helligkeit und Verhältnis von Kante, beides aktuell zu hell, noch abgestimmt werden. Je nach gewünschter Wirkung ist auch die Reflexfolie im Buch zu stark (aktuell eher der Effekt von Zauberlicht aus einem magischen Buch), hier müsste für eine realistischere Wirkung ein weicherer Reflektor für das Gesicht verwendet werden. Zu diesem Thema finden Sie natürlich wichtige Kapitel auch in den Bereichen Licht, Kamera und Filmgestaltung.

 

In unserem nächsten Beispiel wird erklärt, wie man eine ansonsten gleichmäßige, langweilige helle Rauhfaser-Wand lebendiger und realistischer aussehen lässt mit Hilfe einer Schablone/Maske.

 

 

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Als Scheinwerfer für die Abbildung des Fensterkreuzes sollte man keinen Fluter mit weichem Licht, sondern mindestens einen Open Face oder besser noch einen Stufenlinser-Typ (also eher härteres Licht) verwenden, damit der Schatten eine gewisse klare Begrenzung hat. Mehr dazu auch unter: Lichtqualität