Interview mit Michel Kammoun, Regisseur des Films "Falafel"

Michel Kammoun

Michel Kammoun

Movie-College (MC): "Vielleicht erzählen Sie uns erst einmal, wie das Projekt ins Leben gerufen wurde."

 

Michel Kammoun (MK): "Wissen Sie, jeder Film hat seine eigene Geschichte, es ist Inspiration, es ist eine bestimmte Idee die man hat und nicht mehr aus dem Kopf bekommt, und man fühlt, dass man diesen Film machen will. Es beginnt alles mit dem Schreiben. Ich hatte die Charaktere, ich hatte diese Epoche über die ich reden wollte, und eigentlich kam alles sehr schnell. Ich war sehr inspiriert von diesem Thema, und so schrieb ich den ersten Entwurf recht zügig. Später, beim zweiten Entwurf, ging ich wirklich ins Detail und ließ die Ideen reifen. Die Produktion war ein ganz anderes Abenteuer" (lächelt).

 

MC: "Sie zeigen sehr viele junge Menschen in Ihrem Film. War es Ihre Absicht, ein Gesellschaftsporträt zu zeichnen, indem Sie die Jugendlichen in Beirut zeigen?"

 

MK: "Ja genau, es geht um eine gewisse Zeit. Der Film spielt im Jahr 2004, der Bürgerkrieg ging 1990 zuende. Wobei  es kein Film über den Krieg ist, sondern über die Menschen und über das Land - das ist neu für den Libanon. Es gibt viele Filme über den Krieg. Ich habe einen Kurzfilm über den Krieg gemacht, aber nach 15, 20 Jahren Frieden wollte ich einen Film über das Land und seinen Alltag, seine Gesellschaft machen, über die neuen Dinge im Libanon, und dabei auch all die kleinen Probleme und Details aufzeigen, die diesen neuen Alltag ausmachen. Und das wollte ich durch die Augen junger Menschen zeigen, denn sie geben an, was passiert, sie sind das Potenzial der Zukunft."

 

MC. "Der Film ist also repräsentativ für die libanesische Jugend heute?"

MK: "Ja, durch die Perspektive des Films erzählen die Menschen ihre Geschichte. Es ist kein anstrengender Film, es ist kein Film der über Alles und Jeden spricht, oder von der Vergangenheit erzählt. Es ist ein Film über einige Jugendliche und ihre Art, ihr Land heute zu sehen."

 

MC: "Wie wurde der Film dort aufgenommen?"

 

MK: "Es wurde gut angenommen, die Kritiken waren ebenfalls sehr gut, und der Film blieb vier Monate in den Kinos. Es lief alles sehr gut."

 

MC: "Lassen Sie sich von anderen Filmen oder Kunstwerken, also von fremden Arbeiten inspirieren, oder kommen Ihre Filmideen immer von Ihnen selbst?"

 

MK: "Ja wissen Sie, wir haben keine lange Filmtradition, es gibt keine Vorarbeiter, auf die wir zurückschauen können, sondern eine große Lücke. Wir können uns nicht auf einen Hintergrund altgedienter Filmemacher stützen. Ich denke, so geht es (m)einer ganzen Generation von Regisseuren, aber um von mir selbst zu reden: Ich wurde mit Kino aufgezogen, ich habe seit meiner Kindheit Tausende von Filmen gesehen. Das Kino hat mich immer begleitet und so bildete ich mir meine eigene cineastische Welt. Denn leider haben wir keine eigene libanesische Filmkultur. Vielleicht ändert sich das, vielleicht haben wir in zehn Jahren eine eigene, neue und dynamische Filmsprache, für die wir heute den Grundstein legen und auf die wir uns berufen können.

 

Heute haben wir nur einzelne libanesische Filme mit sehr unterschiedlichen cineastischen Sprachen, weil das Kino hier noch so jung ist. Es gab in den 50ern und 60ern eine ganze Menge Filme aus dem Libanon, aber es waren Werbeproduktionen, z.B. Panarab- Koproduktionen mit Stars aus jedem arabischen Land im mittleren Osten. Es waren Filme ohne jeden künstlerischen Anspruch, die nur gedreht wurden, um die Maschinerie am Laufen zu halten. Dieses kommerzielle Kino kennen wir heute nicht mehr, weil es keinen künstlerischen Hintergrund hat, höchstens ein etwas exotisches Flair.

 

Jetzt kommt eine neue moderne Sprache auf, wir haben heute Zugriff auf internationale Filme, wir sehen Produktionen aus Europa, Asien und den Staaten. Es hängt von der Sensibilität einer jeden Person ab, von welcher Schule sie sich berührt fühlt, von welchen Filmen oder Filmemachern, von vielen verschiedenen Parametern natürlich, von der Kunst ebenso - alle möglichen Ausdrucksformen."

 

MC: "Haben Sie eine ganz persönliche Art, an ein Projekt heranzugehen?"

MK: "Natürlich gab es eine klare Idee. Ich komme vom Kurzfilm, habe viele Kurzfilme gemacht, also kommen mein Stil und meine Ausdrucksweise auch vom Kurzfilm. Ich habe diese Art, mich des filmischen Alphabets zu bedienen, weitergeführt. Ich habe meine eigene Vorstellung davon."

 

MC: "Können Sie uns darüber ein wenig mehr erzählen, wie Sie mit Musik, Licht und Ton umgehen?"

 

MK: "Ich weiß nicht ganz, wie ich darüber reden soll. Wir sprechen hier von der cineastischen Sprache, und wie man sich ihrer bedient, um einen Film auf die Leinwand zu bringen. Wenn ich spreche, denke ich nicht vorher über meine Wortwahl nach. Natürlich ist meine Filmsprache durchdacht und auch präzise. Ich denke, ich kann diese Frage zum Teil beantworten. Es ist nicht so einfach, über meine Arbeitsweise zu reden, es ist sehr intim, finde ich.

 

Also, eine Sache, die ich präzisieren kann, ist die Atmosphäre - sie ist die Seele des Films. Ich gehe stark ins Detail, achte sehr auf die Geräusche und arbeite sorgfältig mit der Kamera, weil ich mit beiden sehr gerne arbeite. Ich arbeite intensiv an einer speziellen Atmosphäre, die dem Film innewohnt. Jedes Mal - ich denke, das merkt man meinen Kurzfilmen an - möchte ich, dass man meinen Film nicht nur ansieht und dann aus dem Kino geht. Ich sehe es als kleines Experiment an. Ich mag es, die Zuschauer in den Film mit hineinzuziehen. Zum Beispiel ist "Falafel" für mich ein Film, der im Kino gesehen werden muss, an einem dunklen Platz, an dem die Zuschauer sich auf eine ganz spezielle Art mit dem Film identifizieren können, an dem sie die Möglichkeit haben, in die Handlung einzutauchen. Ich frage die Zuschauer nach etwas. Ich denke, wenn man ins Kino geht, um sich einen Film anzuschauen, ist die Auffassung eine ganz andere. Wenn man sich 90 Minuten lang einen Film angesehen hat, dann bleibt am Ende mehr als Charaktere, es bleibt ein Gesamteindruck, ein "Ensemble". Darauf achte ich sehr, wenn ich arbeite, wie die Zuschauer reagieren werden. Dabei arbeite ich aber nicht FÜR die Zuschauer, sondern für mich. Ich mache einen Film, den ich selbst liebend gern anschauen würde - weil ich nun einmal cinephil bin und diesen Hintergrund habe."

 

MC: " Wie sind Sie an die Produktion herangegangen - Sie erwähnten, dass in Beirut eine mangelnde Infrastruktur die Dreharbeiten erschwert."

 

Michel Kammoun im Gespräch
Michel Kammoun im Gespräch mit dem Movie-College

MK: "Es ist ein Abenteuer, denn man beginnt mit nichts. Es war ein großes Risiko, ich wollte diesen Film aber unbedingt machen, es war mir ein Bedürfnis, auch wenn es mit großen Anstrengungen verbunden war. Dann wiederum ist es eine große Freude, den fertigen Film zu sehen; gerade weil es so schwierig war, weiß man das Ergebnis umso mehr zu schätzen.

 

Ich habe den Film mit quasi "no budget" finanziert, mit so gut wie gar keinen Finanzierungsmitteln. Es gab einen Kreis von Menschen, mit denen ich arbeiten wollte und die mit mir arbeiten wollten, weil sie meine Arbeiten kennen und mich bei diesem Projekt, diesem Abenteuer begleiten wollten. Die Crew, jeder der Schauspieler - es waren eine Menge - hatte seine eigene Motivation, dabei zu sein. Jeder einzelne von ihnen war eine große Hilfe. Weil sie alle wollten, dass dieser Film entsteht, konnte ich ihn ohne Geld realisieren.

 

Zwischen Dreh und Schnitt lagen fast zweieinhalb Jahre. 2004 haben wir gedreht, 2006 war die erste Kopie fertig. Es war eine Frage der Finanzierung- wenn das Geld alle war, mussten wir warten, bis wir neues hatten. Die Postproduktion zog sich sehr lange hin. Ich habe das alles in Beirut gemacht, Bild und Ton bearbeitet. Print, Dolby und Mixage haben sich dann in Europa abgespielt."

 

MC: "Wo haben Sie Ihre Schauspieler gefunden?"

 

MK: "Das kam ganz darauf an. Die meisten von ihnen sind ausgebildete Schauspieler, wenn auch mit unterschiedlichen Erfahrungen. Der Protagonist zum Beispiel, Toufik, wird von Dimitri gespielt, der frisch von einer Theater-Akademie kommt und in "Falafel" seine erste große Rolle spielt. Er ist sehr talentiert.

 

Das Casten war eine lange Angelegenheit, es gab ja viele Rollen zu besetzen. In manchen Fällen wurden wir sofort fündig, in anderen haben wir sehr viele Personen vorsprechen lassen, weil ich auch sehr wählerisch bin. Ich arbeite mit meinen Gefühlen, mit meinem Instinkt, also war es nicht einfach, die richtige Person zu finden. Viele von ihnen kannte ich schon vorher und wusste, wie ich sie einsetzen wollte, bei anderen war es schwierig. Die junge Frau, die Jasmin spielt, ist gar keine Schauspielerin. Andere sind in Libanon bekannte Schauspieler, die dabei sind, weil ihnen das Drehbuch gefallen hat."

 

MC: "Werden Sie auch zukünftig mit ihnen arbeiten?"

MK: "Ja, sicher. Ich bin wirklich sehr glücklich mit dem Casting, sehr zufrieden mit der Gruppe. Ich liebe die Schauspieler und ich liebe das Regieführen, ´´la mise-en scène´´."

 

MC: "Wie gehen Sie da heran, wie ist Ihr Umgang mit den Schauspielern?"

 

MK: " Ich sage immer: Die halbe Arbeit ist getan, wenn ich die Schauspieler ausgewählt habe. Wenn das Casting gut war, werde ich beim Dreh entspannt sein. Natürlich kommt es auch auf den Schauspieler an, jeder von ihnen ist eine eigene Persönlichkeit und muss unterschiedlich betreut werden.

 

Wir haben sehr viel geprobt, und dafür gab es einen guten grund. Wissen Sie, es ist ein Low-Budget-Film, und es ist dazu noch ein Nachtdreh. Normalerweise hat man nur mit einem dieser Probleme zu kämpfen, steht für einen Nachtdreh mehr Geld zur Verfügung. Hier aber hatten wir kaum Zeit, denn die Leute mussten bezahlt werden. Ich hatte also sehr wenig Zeit und ein kompliziertes Drehbuch.

 

Die Lösung war, ausgezeichnete Schauspieler zu haben, und gut vorbereitete. Und es waren so viele! Die Charaktere mussten stehen. Die Leute sollten ja nicht sich selbst spielen, sondern eine Rolle übernehmen. Wir haben mit den meisten von ihnen etwa einen Monat vor Dreh die Szenen geübt."

 

MC: "Wie lange dauerte der Dreh?"

 

MK: "Etwa sechs bis sieben Wochen. Sechs Wochen waren geplant, aber an den ersten vier Drehtagen tauchten eine ganze Menge technischer Probleme auf, also waren die Aufnahmen nicht gut und wir haben die Negative herausgenommen und mussten alles noch einmal drehen."

 

MC: "Der Film enthält sehr viele dynamische Aufnahmen, bewegte Kamerafahrten zum Beispiel, oder Aufnahmen auf dem Fahrrad. Das ist für einen Low-Budget eher ungewöhnlich."

MK: "Ja, das war aber auch sehr spannend. Ich denke, und hoffe, dass man beim Schauen des Films nicht an das Budget denkt. Ob der Film gut ist oder nicht, hängt nur von dem ab, was man sieht.

 

Aber für uns war es eine noch viel größere Herausforderung, einen guten Film zu machen, weil einfach kein Geld da war. Es gibt beispielsweise überhaupt kein Licht in dem Film. Wir haben das Licht in Szene gesetzt, nichts künstlich hinzugefügt - bis auf die letzte Szene, bei der wir einen Dolly benutzt haben.

 

Immer wieder mussten wir Lösungen finden und aus dem Nichts heraus arbeiten. Gleichzeitig habe ich das sehr genossen, es war sehr aufregend. Für mich zählt das Ergebnis - ein gutes, in meinen Augen."

 

MC: "Sagen Sie uns ein bisschen mehr über das Licht?"

 

MK: "Wir haben das zusätzliche Licht geschaffen, für jede einzelne Szene. Wir haben nicht ausgeleuchtet. Wir hatten einen Kameramann und eine Frau, die sich darum gekümmert hat. Ich sagte ihr, welche Vorstellung ich von einer Szene hatte, und sie setzte es ohne Unkosten um, zum Beispiel die genaue Positionierung von Neonlicht. Wir haben mit dem gearbeitet, was da war. Selbst die Straßen wurden von mir gecastet (lacht), weil sie das richtige Licht haben mussten. (….)"

 

MC: "In dem Film tauchen auch viele "Untergeschichten" auf, die ein Eigenleben besitzen."

 

MK: "Das stimmt. Der Film handelt von Willen und Verwirklichung, von Versprechen und deren Einlösen. Die Liebesgeschichte zum Beispiel, die anfangs auftaucht, ist zunächst nicht mehr als das Versprechen einer Liebe, die erst mal im Standby verharrt. Die Rache ist nicht mehr als das Versprechen eines Racheaktes, das Aussprechen des Willens zur Rache. Der Film zeigt den Willen, Dinge zu verändern.

 

Es geht um die heutige Gesellschaft mit all ihren Widersprüchen des Alltagslebens. Es geht um den Lebenswillen der Libanesen, gezeigt anhand der Geschichte einiger Jugendliche, und dadurch auch der Älteren - eine gewisse Spannung innerhalb der Gesellschaft. Es gibt also einen Widerspruch, der einer der Gründe für mich war, diesen Film zu machen. Die Struktur ist gefährlich, denn wenn man Widersprüchliches mischt, wird es kompliziert. Der ganze Film ist so, und das war auch meine Absicht. Es gibt hier nicht die klassische Drei-Akt-Handlung, sondern ich habe diesem Film zwei Akte gegeben…eine gewisse Herausforderung, wenn man seinen ersten Langzeitfilm dreht.

 

Ich freue mich, dass die Leute den Film schätzen, trotz seiner ungewöhnlichen Struktur. Es gibt ein Vorher und ein Nachher, und auch wenn der Übergang sehr weich ist, ist es trotzdem eine Kurve. Es gibt keine Vorbereitung für die Explosion, die Gewalt ist auf einmal einfach da.

Der Eindruck, den der Film macht, seine Seele, berührt die Problematik des Versprechens. Der Film endet JETZT. Die Handlung spielt in einer einzigen Nacht, ein Auszug, aber man könnte diese Konzentration auf einen längeren Zeitraum übernehmen, auf ein ganzes Leben. Dieser Auszug, dieser Schnappschuss ist wie ein ganzes Leben in einer einzigen Nacht.

 

Das Leben eines libanesischen Jugendlichen, für das es keine Lösung gibt - niemand hat eine Lösung für diese Problematik - deswegen endet der Film hier. Niemand weiß, was am nächsten Tag geschieht, und es liegt auch nicht in meinem Interesse, das zu zeigen. Ich denke, die Stärke liegt in den drei Spannungspunkten, an denen sich der Film aufhängt. Man muss unter die Oberfläche gehen, zwischen den Zeilen lesen. Man kann den Film horizontal lesen, oder aber vertikal - das ist es, was ich weitaus interessanter finde, all die versteckten Hinweise."

 

MC: "Das Geheimnisvollste an der ganzen Handlung ist ja der "Falafel"…"

 

MK: "Ich wollte eine Art Straßenphilosophie durch das Element des Falafels zeigen. Wir haben den Straßenverkäufer, der Falafel anbietet und seine eigene Theorie über die Welt hat, und dessen ganze Welt auch aus Falafel besteht. Falafel steht an jeder Stelle in seinem Leben. Dieser Mensch ist ein Philosoph und erklärt alle möglichen Begebenheiten anhand eines Falafels. Diese Figur, und auch andere, z.B. der Friseur, sind inspiriert von lebenden Menschen. Im Libanon gibt es eine ganze Menge davon, Menschen mit Charakter, die ihre eigene Auffassung von der Welt haben und sie auch gerne einem anderen mitteilen, und sei es ein Fremder.

 

Sie können dort ein Eis kaufen oder in ein Taxi steigen und eine Menge über die Welt erfahren, verrückte Geschichten, die man einfach glauben muss. Ich denke, dass liegt auch an den unruhigen Zeiten, die Menschen versuchen vielleicht, ihren Platz, ihre Rolle in der Gesellschaft zu finden. Aus dieser Motivation heraus reden sie mit dir. Es ist also wirklich eine Geschichte von hier, und das hat mir ermöglicht, das Drehbuch so authentisch zu halten." (…)

 

"Es beginnt alles mit dem Schreiben. Wenn ich mir eine Figur ausdenke, möchte ich, dass sie, auch wenn wir sie im Film nur zwei Minuten sehen, so realistisch wie möglich ist. Ich arbeite an psychologischen Details. Selbst wenn wir die Figur im Film nur wenige Minuten sehen, kann sie wichtig für den Film sein, und die Art, in der wir sie in Erinnerung behalten, setzt sich aus ihrer Art zu Denken und ihrem Verhalten zusammen, und der Position, die sie im Film einnimmt:"

 

MC: "Jetzt wo Sie den Film beendet haben und viel herumgereist sind und den Film vorgestellt haben, haben Sie schon Pläne für weiter Projekte?"

 

MK: "Ja, Filme, Filme, Filme…im Moment reise ich und gebe "Falafel" den Raum, den er braucht, aber ich denke schon an zwei weitere Projekte, zwei weitere Filme, die zu Vollzeitprojekten werden, wenn ich fertig mit dem Reisen bin."

 

MC: "Werden die auch wieder eine speziell libanesische Thematik haben?"

MK: "Der erste sicherlich, beim zweiten bin ich mir noch nicht ganz sicher, er könnte auch den Fokus etwas mehr auf Europa haben."